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Führung

So. 13. Sep. 2026
16:00 Uhr

Intervention! Wie erzählen wir NS-Geschichte heute? --- Tag des offenen Denkmals ---

Als das NS-DOK 1997 seine Dauerausstellung eröffnete, war ein Meilenstein erreicht. Seitdem sind drei Jahrzehnte vergangen. Nicht nur das Wissen um die NS-Geschichte und deren Vermittlung haben sich weiterentwickelt, auch die Erwartungen an einen Ausstellungsbesuch haben sich verändert.

Bis zur Eröffnung der neuen Dauerausstellung in einigen Jahren kommentiert daher eine Intervention die bestehende Ausstellung: Exemplarisch werden Fragen diskutiert, die sich aktuell beim Ausstellen von NS-Geschichte stellen: etwa zum Umgang mit Bildern von Gewalttaten, problematischen Begriffen oder diskriminierenden Darstellungen. Lernen Sie auf dem Rundgang die einzelnen Stationen kennen, erkunden Sie die Impulse und diskutieren die unterschiedlichen Perspektiven auf die Ausstellung.

Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung an. Sollten noch Plätze frei sein, ist auch eine spontane Teilnahme möglich.

Abb.: Über eine WebApp können die Erläuterungen zu den einzelnen Stationen abgerufen werden. (Foto: NS-DOK)

Ein Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Intervention! Wie erzählen wir NS-Geschichte heute?“

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Thorben Müller | Reihe: Bildung für nachhaltige Entwicklung | Treffpunkt: Foyer/ Kasse EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 10.09.2026

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Online

Mo. 14. Sep. 2026
15:00 Uhr

Teach the teachers | Vor- und Nachbereitung von Gedenkstättenbesuchen

Schulen machen den Großteil der Gruppen in den Bildungs- und Vermittlungsangeboten des NS-DOK aus. Ebenso vielfältig wie die Teilnehmenden ist der Kontext ihres Besuchs: Klassenfahrten, Ausflüge oder Projektkurse kommen mit jeweils eigenen Perspektiven ins EL-DE-Haus. Wie kann man die jeweiligen Lernerfahrungen verbessern? Dr. Dirk Lukaßen (NS-DOK) und Andreas Weinhold (LVR-Bildungspartner) diskutieren mit den Teilnehmenden die Bedarfe und stellen mit BipaLap.NRW ein Angebot vor.

Wir bitten um vorherige Anmeldung


© Andreas Weinhold, LVR-Bildungspartner

Für: Alle | Anmeldung bis: 13.09.2026

Anmeldung
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Gespräch

Do. 17. Sep. 2026
18:00 Uhr

Der Anlass: Familiengeheimnisse hinterfragen

Ein blinder Fleck. Der steht oft zu Beginn einer Familienrecherche. So war es auch bei der Spiegel-Journalistin Susanne Beyer. Über ihren Großvater wussten die Familienerzählungen nur Gutes. Doch als Chemiker bei der IG Farben war er in die nationalsozialistische Kriegswirtschaft verwickelt, wurde dann kurz vor Kriegsende auf ungeklärte Weise erschossen. Warum? In ihrem Buch »Kornblumenblau « erzählt die Journalistin nicht nur von ihrer eigenen Spurensuche, sondern auch von den Auswirkungen der Familiengeheimnisse auf die Gegenwart.
Moderation: Melanie Longerich (NS-DOK)

Wir bitten um vorherige Anmeldung
Abb: © Christina Körte

Für: Alle | Anmeldung bis: 16.09.2026

Anmeldung
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Gespräch

Do. 24. Sep. 2026
18:00 Uhr

Stimmen, Informationen & Gespräche. – Der rechtsterroristische »Wehrhahn-Anschlag« in Düsseldorf vor 26 Jahren

Am 27. Juli 2000 detonierte eine Bombe an einem S-Bahnhof in
Düsseldorf. Zehn Menschen wurden teilweise schwer verletzt, ein ungeborenes Baby wurde im Bauch seiner Mutter getötet. Bei der angegriffenen Gruppe handelte es sich um osteuropäische Migrant*innen, einige von ihnen waren jüdisch. Erst 2018 kam es zu einem Prozess gegen einen Neonazi, der aber freigesprochen wurde. Bis heute ist die Tat nicht aufgeklärt. In einer Gesprächsrunde diskutieren Autor*innen des Sammelbandes »Und damit kam die Angst …«, moderiert von Sabine Reimann (Hochschule Düsseldorf).

Wir bitten um vorherige Anmeldung
Abb: © Initiative Werhahn Erinnern

Für: Alle | Anmeldung bis: 23.09.2026

Anmeldung
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Podiumsdiskussion

Di. 29. Sep. 2026
18:00 Uhr

Offen gefragt: Welche Bedeutung hat Erinnerungskultur für eine Demokratie, die unter Druck steht?

Infolge der Landtagswahlen in ostdeutschen Bundesländern drohen im September 2026 starke politische Verwerfungen, nicht zuletzt für die Erinnerungskultur. Aber auch in Westdeutschland steht die Demokratie unter Druck. In seinem neuen Gesprächsformat diskutiert Sven Lehmann MdB (Vorsitzender des Kulturausschusses des Deutschen Bundestags) mit Dr. Kai Langer (Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt) und Dr. Henning Borggräfe (NS-DOK) über die Bedeutung der Erinnerungskultur im Umgang mit Rechtsextremismus und aktuellen demokratischen Herausforderungen.


Wir bitten um vorherige Anmeldung

Abb: © Nils Leon Brauer

 

Für: Alle | Anmeldung bis: 28.09.2026

Anmeldung
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Workshop

Do. 01. Okt. 2026
18:00 Uhr

Remote Island – Abenteuer Demokratie auf einer Insel

Erleben Sie das Raumspiel Remote Island! Dabei tauchen sie in ein „begehbares Computerspiel“ ein und stellen sich als Team gemeinsam den Herausforderungen:
Nach einer globalen Apokalypse auf einer Insel gestrandet, müssen die Spielenden selbstständig in Kleingruppen unterschiedliche Aufgaben bewältigen. In verschiedenen Themenräumen setzen sich die Teilnehmenden in spannenden Challanges damit auseinander, wie ein Zusammenleben auf Remote Island organisiert werden kann.

Im Inselrat diskutieren die Spielenden anschließend über ihre Ergebnisse und Positionen - und erstellen ihren eigenen Inselvertrag. In einer abschließenden Reflexionsphase werden die Erlebnisse und Erfahrungen aus dem Spiel mit den Lebenswelten der Teilnehmenden in Bezug gesetzt: Im Kleinen betrachten sie Entscheidungen in den Gruppen während des Spiels, im Großen die demokratischen Prozesse in der heutigen Gesellschaft.

 

Bitte beachten Sie, dass im Rahmen dieser Veranstaltung weder das ehemalige Hausgefängnis noch die Dauerausstellung besucht werden.

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bis eine Woche vorher. Die Veranstaltung findet nur bei insgesamt ausreichender Anzahl an Teilnehmenden statt. Im Falle einer Stornierung werden wir Sie rechtzeitig informieren.

Abb.: Remote Island, Foto: Nathan Ishar.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Maximilian Felger | Reihe: Vielfalt | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 24.09.2026

Anmeldung
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Führung

Do. 01. Okt. 2026
18:30 Uhr

Das Kölner EL-DE-Haus: Die Geschichte der Gestapo-Zentrale inmitten der Stadt

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Das ehemalige Hausgefängnis im Keller erinnert mit den über 1.800 zeitgenössischen Inschriften der Häftlinge an das Leid der Gefangenen. Die Dauerausstellung in den ehemaligen Büroräumen der Gestapo zeigt die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten Sie einen Einblick in die Geschichte des Hauses. Darüber hinaus werden ausgewählte Aspekte der Stadtgeschichte während der Zeit des Nationalsozialismus erläutert.

 

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

Abb.: Das EL-DE-Haus (NS-DOK, Nathan Ishar)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner, Heinrich Bleicher | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 29.09.2026

Anmeldung