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Gespräch

Do. 03. Sep. 2026
18:00 Uhr

Franco muss vergessen werden. 90 Jahre nach dem Spanischen Bürgerkrieg

Thomas Stölting erinnert an den Spanischen Bürgerkrieg und behandelt die Ursachen, seinen Verlauf und wie er bis heute (nicht) erinnert wird. Dabei macht er deutlich: Hitler-Deutschland ermöglichte diesen Krieg erst. Bewusst richtet der Autor den Blick auf die innere Logik der spanischen Gesellschaft, ihre Brüche, ihre Schuldverhältnisse und verschleppten Konflikte. Stölting zeichnet nach, wer die Gewalt forcierte und strategisch vorantrieb. Er beschreibt zudem, warum eine historisch-kritische Aufarbeitung unverzichtbar ist und wie sie gelingen kann.

Anmeldung ab dem 20.08.26 möglich.

Mahnmal der Gefallenen © Pablo Forcén Soler (Forcy)

Für: Alle | Von: Verein EL-DE-Haus e.V.

53937

Kurator*innenführung

Do. 03. Sep. 2026
20:00 Uhr

Kuratorinnenführung: Intervention! Wie erzählen wir NS-Geschichte heute?

Als das NS-DOK 1997 seine Dauerausstellung eröffnete, war ein Meilenstein erreicht: Anhand einer Fülle an Belegen räumte die Ausstellung mit dem weit verbreiteten Mythos auf, die Kölner*innen hätten dem Nationalsozialismus mehrheitlich ablehnend gegenübergestanden. Seitdem sind drei Jahrzehnte vergangen. Nicht nur das Wissen um die NS-Geschichte und deren Vermittlung haben sich weiterentwickelt, auch die Erwartungen an einen Ausstellungsbesuch haben sich verändert – und nicht zuletzt auch die Perspektiven des Teams im NS-DOK.

Bis zur Eröffnung unserer neuen Dauerausstellung in einigen Jahren kommentiert daher eine Intervention die bestehende Ausstellung: Ausgangspunkte sind einzelne Exponate, Texte oder Präsentationsformen, die heute kritisch gesehen werden können. Exemplarisch werden allgemeinere Fragen diskutiert, die sich aktuell beim Ausstellen von NS-Geschichte stellen: etwa zum Umgang mit Bildern von Gewalttaten, problematischen Begriffen oder diskriminierenden Darstellungen. Dazu möchten die Kuratorinnen mit den Besucher*innen ins Gespräch kommen.

 

Anmeldung per Mail an nsdok@stadt-koeln.de

Abb.: Über eine Web-App werden die einzelnen Stationen der Intervention erläutert. (NS-DOK)

Ein Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Intervention! Wie erzählen wir NS-Geschichte heute?“

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Janne Grashoff, Dr. Hanne Leßau | Teilnahme: kostenlos

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Performance

So. 06. Sep. 2026
14:30 Uhr

Fuga – Neue Musik für Flöte und Electronics

»fuga« ist eine Komposition für Flöte und Mehrkanal-Elektronik. Das Stück basiert auf umfangreichen Archivrecherchen: Im Zentrum stehen Tonaufnahmen, die Brigitte Schiffer, eine jüdisch-deutsche Komponistin, in den 1930er-Jahren in Ägypten anfertigte. In »fuga« reagiert der Flötist Roy Amotz auf die Archivaufnahmen, und gemeinsam mit der Künstlerin Netta Weiser (Electronics) schaffen sie eine zeitgenössische, sinnliche Resonanz. Das Werk reflektiert die Zirkularität der Zeit: von Leben und Tod, von Kunst, die in Zeiten von Krieg und Exil entsteht.
Eine Veranstaltung im Rahmen von Shalom Musik Koeln.


Weitere Uhrzeiten:
15:30 Uhr
16:30 Uhr
17:30 Uhr


Eintritt frei.
Anmeldung & weitere Infos unter www.shalommusik.koeln


Abb: © Matthew Johnson Photographer-6

Für: Alle | Teilnahme: kostenlos

54632

Online

Mo. 14. Sep. 2026
15:00 Uhr

Teach the teachers | Vor- und Nachbereitung von Gedenkstättenbesuchen

Schulen machen den Großteil der Gruppen in den Bildungs- und Vermittlungsangeboten des NS-DOK aus. Ebenso vielfältig wie die Teilnehmenden ist der Kontext ihres Besuchs: Klassenfahrten, Ausflüge oder Projektkurse kommen mit jeweils eigenen Perspektiven ins EL-DE-Haus. Wie kann man die jeweiligen Lernerfahrungen verbessern? Dr. Dirk Lukaßen (NS-DOK) und Andreas Weinhold (LVR-Bildungspartner) diskutieren mit den Teilnehmenden die Bedarfe und stellen mit BipaLap.NRW ein Angebot vor.
Anmeldungen ab dem 20.08.2026 möglich.


© Andreas Weinhold, LVR-Bildungspartner

Für: Alle

54633

Gespräch

Do. 17. Sep. 2026
18:00 Uhr

Der Anlass: Familiengeheimnisse hinterfragen

Ein blinder Fleck. Der steht oft zu Beginn einer Familienrecherche. So war es auch bei der Spiegel-Journalistin Susanne Beyer. Über ihren Großvater wussten die Familienerzählungen nur Gutes. Doch als Chemiker bei der IG Farben war er in die nationalsozialistische Kriegswirtschaft verwickelt, wurde dann kurz vor Kriegsende auf ungeklärte Weise erschossen. Warum? In ihrem Buch »Kornblumenblau « erzählt die Journalistin nicht nur von ihrer eigenen Spurensuche, sondern auch von den Auswirkungen der Familiengeheimnisse auf die Gegenwart.
Moderation: Melanie Longerich (NS-DOK)


Anmeldung ab dem 20.08.26 möglich
Abb: © Christina Körte

Für: Alle

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Gespräch

Do. 24. Sep. 2026
18:00 Uhr

Stimmen, Informationen & Gespräche. – Der rechtsterroristische »Wehrhahn-Anschlag« in Düsseldorf vor 26 Jahren

Am 27. Juli 2000 detonierte eine Bombe an einem S-Bahnhof in
Düsseldorf. Zehn Menschen wurden teilweise schwer verletzt, ein ungeborenes Baby wurde im Bauch seiner Mutter getötet. Bei der angegriffenen Gruppe handelte es sich um osteuropäische Migrant*innen, einige von ihnen waren jüdisch. Erst 2018 kam es zu einem Prozess gegen einen Neonazi, der aber freigesprochen wurde. Bis heute ist die Tat nicht aufgeklärt. In einer Gesprächsrunde diskutieren Autor*innen des Sammelbandes »Und damit kam die Angst …«, moderiert von Sabine Reimann (Hochschule Düsseldorf).


Anmeldung ab dem 20.08.26 möglich.


Abb: © Initiative Werhahn Erinnern

Für: Alle

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Online

Di. 20. Okt. 2026
19:00 Uhr

Family Talks – 85 years after the first deportation from Cologne

On October 22nd 1941 the first deportation of Jewish citizens left
from Cologne, taking 1000 men, women and children to the Litzmannstadt ghetto. To mark the 85th anniversary and commemorate the thousands of Jews from Cologne and the surrounding area who were subsequently deported and murdered in the ghettos and extermination camps, this panel discussion will bring together descendants of deportees who will present their research into the family history and discuss what finding new information about their ancestors’ fate means to them.


Please register through nsdok.de/events
Chair: Birte Klarzyk (NS-DOK)

Abb: Aufnahme aus einem Pferdewagen im Ghetto Litzmannstadt © NS- Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum

53938

Kurator*innenführung

Do. 05. Nov. 2026
20:00 Uhr

Kuratorinnenführung: Intervention! Wie erzählen wir NS-Geschichte heute?

Als das NS-DOK 1997 seine Dauerausstellung eröffnete, war ein Meilenstein erreicht: Anhand einer Fülle an Belegen räumte die Ausstellung mit dem weit verbreiteten Mythos auf, die Kölner*innen hätten dem Nationalsozialismus mehrheitlich ablehnend gegenübergestanden. Seitdem sind drei Jahrzehnte vergangen. Nicht nur das Wissen um die NS-Geschichte und deren Vermittlung haben sich weiterentwickelt, auch die Erwartungen an einen Ausstellungsbesuch haben sich verändert – und nicht zuletzt auch die Perspektiven des Teams im NS-DOK.

Bis zur Eröffnung unserer neuen Dauerausstellung in einigen Jahren kommentiert daher eine Intervention die bestehende Ausstellung: Ausgangspunkte sind einzelne Exponate, Texte oder Präsentationsformen, die heute kritisch gesehen werden können. Exemplarisch werden allgemeinere Fragen diskutiert, die sich aktuell beim Ausstellen von NS-Geschichte stellen: etwa zum Umgang mit Bildern von Gewalttaten, problematischen Begriffen oder diskriminierenden Darstellungen. Dazu möchten die Kuratorinnen mit den Besucher*innen ins Gespräch kommen.

 

Anmeldung per Mail an nsdok@stadt-koeln.de

Abb.: Über eine Web-App werden die einzelnen Stationen der Intervention erläutert. (NS-DOK)

Ein Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Intervention! Wie erzählen wir NS-Geschichte heute?“

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Janne Grashoff, Dr. Hanne Leßau | Teilnahme: kostenlos

54641

Gespräch

Do. 12. Nov. 2026
18:00 Uhr

Die Abschottung der Welt. Als Juden vor verschlossenen Grenzen standen. 1933–1945

Jüdinnen*Juden wurden in Deutschland bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs entrechtet, enteignet und gedemütigt, um sie außer Landes zu treiben. Aber warum gelang so wenigen die Flucht? Historikerin PD Dr. Susanne Heim hat erstmals systematisch untersucht, welche perfiden Barrieren international gegen die Flüchtlinge errichtet wurden. Eine notwendige und beklemmende Lektüre, die auch heutige Grenzpolitiken in Frage stellt.


Moderation: Birte Klarzyk (NS-DOK)


Anmeldung ab dem 20.08.26 möglich


Abb: Eine jüdische Frau mit Koffern, kurz nach der Kristallnacht in Stadthagen © unbekannt

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum

54298

Weiterbildung

Do. 26. Nov. 2026
16:00 Uhr

Intervention! Wie erzählen wir NS-Geschichte heute? Einführung für Lehrkräfte

Als das NS-DOK 1997 seine Dauerausstellung im EL-DE-Haus eröffnete, war ein Meilenstein erreicht. Inzwischen sind drei Jahrzehnte vergangen und die Ausstellung zählt zu den ältesten in Deutschland. Nicht nur das Wissen um die NS-Geschichte und deren Vermittlung haben sich weiterentwickelt, auch die Erwartungen an einen Ausstellungsbesuch – gerade bei Schüler*innen – haben sich verändert. Die Intervention kommentiert exemplarisch einzelne Exponate, Texte oder Präsentationsformen, die heute kritisch gesehen werden können.

In dieser Veranstaltung möchten wir Ihnen die Intervention, die dazu gehörige WebApp mit vertiefenden Impulsen sowie die buchbaren Schulworkshops vorstellen, in denen die Teilnehmenden eigene Perspektiven auf die Darstellungen, auf NS-Geschichte und Erinnerungskultur entwickeln und diskutieren.

Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung an.

Abb. © Indra Laroche / NS-DOK

Ein Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Intervention! Wie erzählen wir NS-Geschichte heute?“

Für: Lehrkräfte | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Dirk Lukaßen | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 24.11.2026

Anmeldung
54642

Gespräch

Do. 26. Nov. 2026
18:00 Uhr

Josef Grohé. Hitlers Statthalter in Köln

Von 1931 bis 1945 war Josef Grohé Gauleiter Köln-Aachens und einer der wichtigsten nationalsozialistischen Machtträger im Rheinland. Als enger Gefolgsmann Hitlers prägte er die NS-Herrschaft in Köln wie kaum ein anderer und geriet nach 1945 dennoch weitgehend in Vergessenheit. Auf Grundlage zahlreicher neu erschlossener Quellen legt der Rechtshistoriker Dr. Dominik Glorius die erste umfassende Biografie Grohés vor. Im Gespräch mit Dr. Annemone Christians-Bernsee (NS-DOK) stellt er seine Forschungsergebnisse zur Diskussion.


Anmeldung ab dem 20.08.26 möglich.

Abb: Gauleiter Josef Grohé mit Dr. Robert Ley © unbekannt

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum

54340

Weiterbildung

Di. 12. Jan. 2027
15:00 Uhr

Mit Kindern über den Nationalsozialismus reden

Gedenkstätten wie das NS-DOK und der nahegelegene Lern- und Gedenkort Jawne bieten auch Formate für Kinder an. Doch wie redet man mit Kindern nun über die Zeit des Nationalsozialismus, über den Krieg, Ausgrenzung, Verfolgung und Holocaust auf der einen – Mitmachen und Profitieren auf der anderen Seite? Wie thematisiert man die Geschichte an so unterschiedlichen Orten wie dem EL-DE-Haus als ehemaliger Gestapozentrale oder der Jawne als ehemaligem jüdischen Gymnasium in Köln.

Die Pädagog*innen der Jawne und des NS-DOK stellen in dieser Veranstaltung erprobte Methoden vor, mit denen sie mit Kindern in der Grundschule und in den unteren Klassen der Sek I über den Nationalsozialismus reden. Anschließend ergibt sich die Möglichkeit eines gemeinsamen Gesprächs.

Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung an.

Abb.: Klassenfoto der Jawne (Lern- und Gedenkort Jawne e.V./ Bestand Esther Frid)

 

Für: Lehrkräfte | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Birgit Kloppenburg (Museumsschule), Katharina Wonnemann (Jawne) | Treffpunkt: Lern- und Gedenkort Jawne | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 10.01.2027

Anmeldung