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Exkursion

Do. 29. Okt. 2026
15:00 Uhr

Treffpunkt Mülheim – NS-Zwangsarbeit in einem Kölner Industrieviertel

Wo heute vielfältiges urbanes Treiben mit Konzerten und modernen Dienstleistern anzutreffen ist, bestimmten damals Unternehmen wie Felten & Guilleaume und das Carlswerk mit seiner Draht- und Kabelfertigung das Stadtbild.

Als Teil der NS-Rüstungsindustrie profitierten die Firmen von der Ausbeutung der Zwangsarbeiter*innen. Die Arbeits- und Lebensumstände der vor allem aus der ehemaligen Sowjetunion verschleppten Menschen begegnen Ihnen während der Tour durch Mülheim in Form von Zitaten und Erinnerungen aus Zeitzeugen-Berichten an verschiedenen Stationen wie dem Hochbunker Berliner Straße, Standorten ehemaliger Unterkunftsbaracken oder der Schlackenbergwerft am Rheinufer.

Der Rundgang beginnt an der KVB-Haltestelle Keupstraße und dauert ca. zwei Stunden. Er endet an der Ratsstraße, in der Nähe zu den KVB-Haltestellen Keupstraße oder Wiener Platz.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmendenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sofern noch Plätze frei sind, ist auch eine spontane Teilnahme am Treffpunkt möglich.

Abb.: Michael Krewonos (links, um 1944) wurde 1942 aus der Ukraine nach Köln verschleppt und musste als Zwangsarbeiter für Felten & Guilleaume in Mülheim arbeiten. (Foto: NS-DOK)

Für: Senior*innen | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Heike Rentrop | Reihe: SeniorenTreff | Treffpunkt: KVB-Haltestelle Keupstraße | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 27.10.2026

Anmeldung
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Kurator*innenführung

Do. 05. Nov. 2026
20:00 Uhr

Kuratorinnenführung: Intervention! Wie erzählen wir NS-Geschichte heute?

Als das NS-DOK 1997 seine Dauerausstellung eröffnete, war ein Meilenstein erreicht: Anhand einer Fülle an Belegen räumte die Ausstellung mit dem weit verbreiteten Mythos auf, die Kölner*innen hätten dem Nationalsozialismus mehrheitlich ablehnend gegenübergestanden. Seitdem sind drei Jahrzehnte vergangen. Nicht nur das Wissen um die NS-Geschichte und deren Vermittlung haben sich weiterentwickelt, auch die Erwartungen an einen Ausstellungsbesuch haben sich verändert – und nicht zuletzt auch die Perspektiven des Teams im NS-DOK.

Bis zur Eröffnung unserer neuen Dauerausstellung in einigen Jahren kommentiert daher eine Intervention die bestehende Ausstellung: Ausgangspunkte sind einzelne Exponate, Texte oder Präsentationsformen, die heute kritisch gesehen werden können. Exemplarisch werden allgemeinere Fragen diskutiert, die sich aktuell beim Ausstellen von NS-Geschichte stellen: etwa zum Umgang mit Bildern von Gewalttaten, problematischen Begriffen oder diskriminierenden Darstellungen. Dazu möchten die Kuratorinnen mit den Besucher*innen ins Gespräch kommen.

 

Anmeldung per Mail an nsdok@stadt-koeln.de

Abb.: Über eine Web-App werden die einzelnen Stationen der Intervention erläutert. (NS-DOK)

Ein Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Intervention!“

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Janne Grashoff, Dr. Hanne Leßau | Teilnahme: kostenlos

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Performance

Fr. 11. Dez. 2026
19:00 Uhr

Viannos: Späte Stimmen

»Viannos: Späte Stimmen« ist eine immersive Auseinandersetzung mit verdrängter Geschichte, transgenerationalen Traumata und der Aktualität von Vergangenem. Ausgangspunkt ist das NS-Massaker von Viannos auf Kreta 1943. Mit dokumentarischem Theater, Live-Gesang und Virtual Reality entsteht ein atmosphärischer Erinnerungsraum. Das Publikum bewegt sich durch reale Schauplätze und Geschichten, die bis heute nachhallen: Zwischen Wunden, die schwer heilen und dem Entwurf einer liebevollen Zukunft. Eine Performance des DIPHTHONG.art e. V. in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, der KSID TH-Köln & dem Holocaust Museum Viannos. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und die RheinenergieStiftung Kultur.


Tickets & weitere Infos unter www.diphthong.art


Abb: © diphthong / Katerina Sideri

Für: Alle

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Performance

Sa. 12. Dez. 2026
19:00 Uhr

Viannos: Späte Stimmen

»Viannos: Späte Stimmen« ist eine immersive Auseinandersetzung mit verdrängter Geschichte, transgenerationalen Traumata und der Aktualität von Vergangenem. Ausgangspunkt ist das NS-Massaker von Viannos auf Kreta 1943. Mit dokumentarischem Theater, Live-Gesang und Virtual Reality entsteht ein atmosphärischer Erinnerungsraum. Das Publikum bewegt sich durch reale Schauplätze und Geschichten, die bis heute nachhallen: Zwischen Wunden, die schwer heilen und dem Entwurf einer liebevollen Zukunft. Eine Performance des DIPHTHONG.art e. V. in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, der KSID TH-Köln & dem Holocaust Museum Viannos. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und die RheinenergieStiftung Kultur.


Tickets & weitere Infos unter www.diphthong.art


Abb: © diphthong / Katerina Sideri

Für: Alle

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Performance

So. 13. Dez. 2026
15:00 Uhr

Viannos: Späte Stimmen

»Viannos: Späte Stimmen« ist eine immersive Auseinandersetzung mit verdrängter Geschichte, transgenerationalen Traumata und der Aktualität von Vergangenem. Ausgangspunkt ist das NS-Massaker von Viannos auf Kreta 1943. Mit dokumentarischem Theater, Live-Gesang und Virtual Reality entsteht ein atmosphärischer Erinnerungsraum. Das Publikum bewegt sich durch reale Schauplätze und Geschichten, die bis heute nachhallen: Zwischen Wunden, die schwer heilen und dem Entwurf einer liebevollen Zukunft. Eine Performance des DIPHTHONG.art e. V. in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, der KSID TH-Köln & dem Holocaust Museum Viannos. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und die RheinenergieStiftung Kultur.


Tickets & weitere Infos unter www.diphthong.art


Abb: © diphthong / Katerina Sideri

Für: Alle

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Performance

Do. 17. Dez. 2026
18:00 Uhr

Die zersägte Dame – eine Friedrich Hollaender Revue

Friedrich Hollaender begeisterte auf den Kabarett-Bühnen Berlins. Er attackierte mit Witz und Satire den aufkommenden Nationalsozialismus. 1933 musste er aufgrund seiner jüdischen Abstammung aus Deutschland fliehen. Unterstützt von Klavier, Bandoneon, Klarinette, Saxofon und Kontrabass lassen der Bariton Bastian Röstel und Sopranistin Karuna Weisbrod Holländers Songs im musikalischen Flair der 1920er Jahre erklingen, die seine Exilerfahrungen und seine Rückkehr in das zerbombte Berlin schildern.


Gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln.


Wir bitten um Anmeldung

Für: Alle | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 16.12.2026

Anmeldung
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Exkursion

Do. 28. Jan. 2027
15:00 Uhr

Der Sportpark Müngersdorf und der Holocaust

Lernen Sie auf diesem Rundgang die Geschichte des Kölner Sportparks kennen – und erfahren Sie mehr über seine Nähe zu Verfolgung und Verbrechen: Eingeweiht im September 1923 war er bis zur Eröffnung des Berliner Olympiastadions 1936 die größte deutsche Sportanlage: Sportfeste und Fußball-Länderspiele mit zehntausenden Besucher*innen dienten in der NS-Zeit zur Propaganda, jüdische Vereinsmitglieder wurden ausgegrenzt.

1941 richteten die NS-Machthaber nur wenige hundert Meter nördlich des Sportparks einen Lagerkomplex ein. Hier wurden Tausende als jüdisch verfolgte Kölner*innen unter schrecklichen Bedingungen interniert – als Vorbereitung auf die anschließenden Deportationen in die Ghettos und Vernichtungslager.

Heute erinnert ein Mahnmal an das Lager. Diskussionen um Namensgebungen von Sportanlagen und Straßen verdeutlichen aber noch immer den schwierigen Umgang mit der Geschichte.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmendenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollten darüber hinaus noch Plätze verfügbar sein, ist eine spontane Teilnahme am Treffpunkt KVB-Station "RheinEnergieStadion" möglich.

Abb. Fußballspiel in Stadion Müngersdorf, vermutlich 1941. Foto: NS-DOK, Bestand Toni Merzenich.

Für: Senior*innen | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Thorben Müller | Reihe: SeniorenTreff | Treffpunkt: KVB-Haltestelle RheinEnergieStadion | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 28.01.2027

Anmeldung