54013

Workshop

Do. 01. Okt. 2026
18:00 Uhr

Remote Island – Abenteuer Demokratie auf einer Insel

Erleben Sie das Raumspiel Remote Island! Dabei tauchen sie in ein „begehbares Computerspiel“ ein und stellen sich als Team gemeinsam den Herausforderungen:
Nach einer globalen Apokalypse auf einer Insel gestrandet, müssen die Spielenden selbstständig in Kleingruppen unterschiedliche Aufgaben bewältigen. In verschiedenen Themenräumen setzen sich die Teilnehmenden in spannenden Challanges damit auseinander, wie ein Zusammenleben auf Remote Island organisiert werden kann.

Im Inselrat diskutieren die Spielenden anschließend über ihre Ergebnisse und Positionen - und erstellen ihren eigenen Inselvertrag. In einer abschließenden Reflexionsphase werden die Erlebnisse und Erfahrungen aus dem Spiel mit den Lebenswelten der Teilnehmenden in Bezug gesetzt: Im Kleinen betrachten sie Entscheidungen in den Gruppen während des Spiels, im Großen die demokratischen Prozesse in der heutigen Gesellschaft.

 

Bitte beachten Sie, dass im Rahmen dieser Veranstaltung weder das ehemalige Hausgefängnis noch die Dauerausstellung besucht werden.

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bis eine Woche vorher. Die Veranstaltung findet nur bei insgesamt ausreichender Anzahl an Teilnehmenden statt. Im Falle einer Stornierung werden wir Sie rechtzeitig informieren.

Abb.: Remote Island, Foto: Nathan Ishar.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Maximilian Felger | Reihe: Vielfalt | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 24.09.2026

Anmeldung
54009

Führung

Do. 01. Okt. 2026
18:30 Uhr

Das Kölner EL-DE-Haus: Die Geschichte der Gestapo-Zentrale inmitten der Stadt

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Das ehemalige Hausgefängnis im Keller erinnert mit den über 1.800 zeitgenössischen Inschriften der Häftlinge an das Leid der Gefangenen. Die Dauerausstellung in den ehemaligen Büroräumen der Gestapo zeigt die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten Sie einen Einblick in die Geschichte des Hauses. Darüber hinaus werden ausgewählte Aspekte der Stadtgeschichte während der Zeit des Nationalsozialismus erläutert.

 

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

Abb.: Das EL-DE-Haus (NS-DOK, Nathan Ishar)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner, Heinrich Bleicher | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 29.09.2026

Anmeldung
54459

Event

Sa. 03. Okt. 2026
11:00 Uhr

Türen auf mit der Maus – »Kleine Wunder«

Unter dem Motto »Kleine Wunder« öffnen wir am diesjährigen »Türen auf mit der Maus«-Tag unsere Pforten für die kleinen Besucher*innen ab acht Jahren. Ihr habt euch schon immer gefragt, warum es Stolpersteine gibt? Wie diese verlegt werden und warum? Bei uns könnt ihr an diesem Tag alles rund um die Entstehung der Stolpersteine erfahren. Euch erwarten kindgerechte Stolperstein-Führungen,
verschiedenste Workshops, eine Bücherecke, eine Kreativwerkstatt und vieles mehr. Der Tag wird begleitet mit einem offenen Café zum Verweilen durch unseren Förderverein Verein EL-DE-Haus e.V.

 

Das Programm im Detail:

11-12 Uhr: Kindgerechte Führung "Auf der Spur der Stolpersteine"

In diesem Jahr wurde in Köln der 3000. Stolperstein verlegt. Auf der Führung rund ums NS-DOK erfahrt ihr mehr über einige der Menschen, deren Namen auf den Stolpersteinen stehen und warum es wichtig ist, die Erinnerung an sie wach zu halten.

12:00-14:00 Uhr: Workshop "Das Junge Museum"

Im Jungen Museum lernen Kinder ab acht Jahren die Lebensgeschichten zweier ganz unterschiedlicher Menschen kennen, die den Nationalsozialismus als Jugendliche erlebten. Mehr Infos gibt es hier: https://nsdok.de/Junges-Museum

Ab 14.30 Bastelwerkstatt zu Stolpersteinen

Offene angeleitete Bastelwerkstatt. Hier können eigene "Stolpersteine" zum Mitnehmen gebastelt werden. 

14:00-16:00 Uhr: intermediales Hörspiel "Sieben Weltwunder plus eins"

Autorin Anke Ricklefs erzählt in ihrem Hörspiel ( https://www.wdrmaus.de/hoergeschichten/beitraege/siebenweltwunder-pluseins.php5 ) von Tine, die sich in ihrem Viertel auf die Spursuche der Stolpersteine macht. In dem Workshop bespricht die Autorin Ausschnitte, gibt Tipps zu Drehbuchschreiben, Sound und Hintergrundgeräuschen. Der Workshop richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen acht und 14 Jahren.

14.30 Uhr Familienführung zur Biographie von Hans Weinsheimer

Hans Weinsheimer saß als Jugendlicher im Kölner Gestapo-Gefängnis und schrieb folgende Zeilen an die Wand seiner Zelle: »Wenn keiner an dich denkt, deine Mutter denkt an dich«

Sein Vater Johann Weinsheimer war in einer kommunistischen Widerstandsgruppe in Köln-Poll aktiv, und Hans verteilte regelmäßig deren Flugblätter 1944 wurde er von der Gestapo verhaftet. Was es mit der Inschrift auf sich hat und wie es Hans und seiner Familie erging? Das erfahrt ihr auf Führung. Sie richtet sich an Eltern und Kinder ab 12 Jahren.

16.30 Fragestunde rund um die Stolpersteine in Köln

Seit vielen Jahren ist das NS-DOK in Köln der Partner des Künstlers Gunter Demnig bei der Organisation der Stolpersteine in der Stadt. Wie finde ich heraus, ob in meinem Wohnhaus ein Mensch wohnte, der von den Nationalsozialisten verfolgt wurde, wie finde ich überhaupt die Geschichte dieses Menschen raus und wie wird so eine Verlegung organisiert? Diese Fragen und mehr beantwortet unsere Kollegin Birte Klarzyk.

17.30-18 Uhr: Kurze Stolpersteinführung für die ganze Familie

In diesem Jahr wurde in Köln der 3000. Stolperstein verlegt. Auf der Führung rund ums NS-DOK erfahrt ihr mehr über einige der Menschen, deren Namen auf den Stolpersteinen stehen und warum es wichtig ist, die Erinnerung an sie wach zu halten.

 

Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Wir bitten darum, sich für alle Progammpunkte vorab anzumelden. Anmeldungen unter Angabe der jeweiligen Veranstaltung per Mail an nsdok@stadt-koeln.de

Das NS-Dokumentationszentrum befindet sich in einem denkmalgeschützten Gebäude, das nicht gänzlich barrierefrei gestaltet werden kann. Mehr Informationen dazu unter https://nsdok.de/Ihr-Besuch.

Wir versuchen, die Veranstaltung möglichst für alle Besucher*innen zugänglich zu machen. Es wäre hilfreich, wenn die Eltern die Einschränkung ihres Kindes in ihrer Anmeldungsemail mitteilen. Unser Kassenpersonal kann dann bei der Zugänglichkeit zu Fahrstühlen helfen – und auch die Programmpunkte können wir dementsprechend gestalten.

Ein Aktionstag mit freundlicher Unterstützung der Germania Judaica, Verein EL-DE Haus e.V., Stolpersteine NRW

Abb: © Damian Longerich 

 

Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos

54005

Führung

Sa. 03. Okt. 2026
14:00 Uhr

Das Kölner EL-DE-Haus: Die Geschichte der Gestapo-Zentrale inmitten der Stadt

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Das ehemalige Hausgefängnis im Keller erinnert mit den über 1.800 zeitgenössischen Inschriften der Häftlinge an das Leid der Gefangenen. Die Dauerausstellung in den ehemaligen Büroräumen der Gestapo zeigt die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten Sie einen Einblick in die Geschichte des Hauses. Darüber hinaus werden ausgewählte Aspekte der Stadtgeschichte während der Zeit des Nationalsozialismus erläutert.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

Abb.: Blick in die Gedenkstätte Gestapogefängnis im Keller des EL-DE-Hauses , Foto: Nathan Ishar.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 01.10.2026

Anmeldung
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Führung

Sa. 10. Okt. 2026
12:00 Uhr

What happened at the EL-DE-House?

Discover the extraordinary history of this building! Originally planned to be a business house, it was turned into the Gestapo-headquarter of Cologne. The cellar with the ten former cells of the Gestapo prison reminds visitors of the victims and terror during this time. More than 1800 wall inscriptions by prisoners bear witness to torture and murder. The exhibition »Cologne under National Socialism« gives you an insight into everyday life in Cologne during the years 1933 to 1945 as well as into the history of the EL-DE-House.

Registration is recommended due to restricted attendance. You can ask for participation at the counter right before the guided tour. 

pic.: The memorial place and former cells in the basement, Nathan Ishar.

Für: Fremdsprachige Angebote | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Thorben Müller | Treffpunkt: foyer EL-DE-house | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 08.10.2026

Anmeldung
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Führung

Sa. 10. Okt. 2026
14:00 Uhr

Was geschah im EL-DE-Haus?

Das EL-DE-Haus hat eine besondere Geschichte. Es befindet sich in der Kölner Innenstadt und war während der Zeit des Nationalsozialismus zehn Jahre lang Sitz der Geheimen Staatspolizei (Gestapo). In dem ehemaligen Gefängnis im Keller des Hauses sind über 1.800 Inschriften an den Wänden erhalten, die von den damaligen Häftlingen stammen. Während der Führung erfährst du mehr über diese Menschen und ihre Schicksale.

Diese Führung richtet sich an Familien mit Kindern im Alter von 10 bis 14 Jahren. Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Kasse. 

Abb.: Das EL-DE-Haus, Schriftzug über dem Eingang des Gebäudes (Foto: Nathan Ishar)

Für: Kinder ab 10 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Recha Allgaier-Honal | Reihe: Bildung für nachhaltige Entwicklung | Treffpunkt: Kasse EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 08.10.2026

Anmeldung
54531

Führung

So. 11. Okt. 2026
16:00 Uhr

Woche des Sehens: Geschichte begreifen im Kölner EL-DE-Haus: Führung für sehbehinderte und blinde Menschen

Erfahren Sie während des Rundgangs durch die Dauerausstellung „Köln im Nationalsozialismus“ und die Gedenkstätte Gestapogefängnis mehr über die Geschichte des EL-DE-Hauses und die NS-Zeit in Köln – erstmals erzählt auf eine ganz neue Art und Weise: Anhand verschiedener Exponate wird die Vergangenheit tastend erfahrbar und die Geschichte im Wortsinne begriffen. Die Veranstaltung richtet sich an sehbehinderte und blinde Menschen, deren Bedürfnissen wir mit diesem eigens für diese Zielgruppe entwickelten Format entsprechen möchten.

 Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Fragen erreichten Sie und unter: service.museumsdienst@museenkoeln.de; 0221 221 35048 (Mo., Mi., Do. 10-16 Uhr)

Abb.: Objekte aus der Führung (Foto: Lukaßen)

Für: Menschen mit Behinderung | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Heike Rentrop | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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Podiumsdiskussion

Do. 15. Okt. 2026
18:00 Uhr

Was folgt aus der AfD-Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln?

Am 26. Februar 2026 hat das Verwaltungsgericht Köln dem Bundesamt für Verfassungsschutz vorläufig untersagt, die AfD als »gesichert rechtsextremistisch«
einzustufen. Wie begründet das Gericht seine Entscheidung? Welche Folgen ergeben sich daraus für das Beamten- und Waffenrecht? Welche Auswirkungen hat der
Beschluss auf ein mögliches AfDVerbotsverfahren und auf eine staatliche Förderung der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung? Darüber diskutieren Prof. Dr. Markus Ogorek und Luca Manns von der Forschungsstelle Nachrichtendienste der Universität zu Köln.

 

Wir bitten um vorherige Anmeldung

Abb: © NS-DOK / Frida Volkmar

Für: Alle | Von: Verein EL-DE-Haus e.V. | Anmeldung bis: 14.10.2026

Anmeldung
54638

Online

Di. 20. Okt. 2026
19:00 Uhr

Family Talks – 85 years after the first deportation from Cologne

On October 22nd 1941 the first deportation of Jewish citizens left
from Cologne, taking 1000 men, women and children to the Litzmannstadt ghetto. To mark the 85th anniversary and commemorate the thousands of Jews from Cologne and the surrounding area who were subsequently deported and murdered in the ghettos and extermination camps, this panel discussion will bring together descendants of deportees who will present their research into the family history and discuss what finding new information about their ancestors’ fate means to them.


Please register 
Chair: Birte Klarzyk (NS-DOK)

Abb: Aufnahme aus einem Pferdewagen im Ghetto Litzmannstadt © NS- Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Anmeldung bis: 19.10.2026

Anmeldung
54639

Podiumsdiskussion

Di. 27. Okt. 2026
18:00 Uhr

Die Vorbereitung: Wissenswertes vor der Recherche

Der Entschluss, die eigene Familiengeschichte zu erforschen, ist gefasst – aber wo fange ich an? Und was kommt auf mich zu? Mit den Antworten beschäftigen sich unsere Podiumsgäste schon lange: Prof. Dr. Oliver von Wrochem (KZ-Gedenkstätte Neuengamme), führt bereits seit Jahren Rechercheseminare zur NS-Familiengeschichte durch. Das Spezialgebiet der Sozialpsychologin Prof. Dr. Angela Moré ist die Weitergabe von traumatischen Erfahrungen und die Schuldverstrickungen in Familien. Ein Abend, der stärken will für die eigene SpureNSuche.

 

Wir bitten um Anmeldung


Abb: © NS-DOK / Melanie Longerich

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Anmeldung bis: 26.10.2026

Anmeldung
54003

Exkursion

Do. 29. Okt. 2026
15:00 Uhr

Treffpunkt Mülheim – NS-Zwangsarbeit in einem Kölner Industrieviertel

Wo heute vielfältiges urbanes Treiben mit Konzerten und modernen Dienstleistern anzutreffen ist, bestimmten damals Unternehmen wie Felten & Guilleaume und das Carlswerk mit seiner Draht- und Kabelfertigung das Stadtbild.

Als Teil der NS-Rüstungsindustrie profitierten die Firmen von der Ausbeutung der Zwangsarbeiter*innen. Die Arbeits- und Lebensumstände der vor allem aus der ehemaligen Sowjetunion verschleppten Menschen begegnen Ihnen während der Tour durch Mülheim in Form von Zitaten und Erinnerungen aus Zeitzeugen-Berichten an verschiedenen Stationen wie dem Hochbunker Berliner Straße, Standorten ehemaliger Unterkunftsbaracken oder der Schlackenbergwerft am Rheinufer.

Der Rundgang beginnt an der KVB-Haltestelle Keupstraße und dauert ca. zwei Stunden. Er endet an der Ratsstraße, in der Nähe zu den KVB-Haltestellen Keupstraße oder Wiener Platz.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmendenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sofern noch Plätze frei sind, ist auch eine spontane Teilnahme am Treffpunkt möglich.

Abb.: Michael Krewonos (links, um 1944) wurde 1942 aus der Ukraine nach Köln verschleppt und musste als Zwangsarbeiter für Felten & Guilleaume in Mülheim arbeiten. (Foto: NS-DOK)

Für: Senior*innen | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Heike Rentrop | Reihe: SeniorenTreff | Treffpunkt: KVB-Haltestelle Keupstraße | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 27.10.2026

Anmeldung