53372

Führung

So. 17. Mai. 2026
12:00 Uhr

Internationaler Museumstag: Intervention! Wie erzählen wir NS-Geschichte heute?

Als das NS-DOK 1997 seine Dauerausstellung eröffnete, war ein Meilenstein erreicht. Seitdem sind drei Jahrzehnte vergangen. Nicht nur das Wissen um die NS-Geschichte und deren Vermittlung haben sich weiterentwickelt, auch die Erwartungen an einen Ausstellungsbesuch haben sich verändert.

Bis zur Eröffnung der neuen Dauerausstellung in einigen Jahren kommentiert daher eine Intervention die bestehende Ausstellung: Exemplarisch werden Fragen diskutiert, die sich aktuell beim Ausstellen von NS-Geschichte stellen: etwa zum Umgang mit Bildern von Gewalttaten, problematischen Begriffen oder diskriminierenden Darstellungen. Lernen Sie auf dem Rundgang die einzelnen Stationen kennen, erkunden Sie die Impulse und diskutieren die unterschiedlichen Perspektiven auf die Ausstellung.

Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung an. Sollten noch Plätze frei sein, ist auch eine spontane Teilnahme möglich.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Thorben Müller | Reihe: Internationaler Museumstag | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 14.05.2026

Anmeldung
53388

Führung

So. 17. Mai. 2026
14:00 Uhr

Internationaler Museumstag: Demokratie braucht Orte! Ein Mitmach-Workshop zur Ausstellung „WE … TOGETHER – gemeinsam. demokratisch. handeln.“

Zum Internationalen Museumstag fragen wir euch: Welche Orte vermisst ihr in Köln? Ob Freizeitort, Begegnungsraum, Museum oder unter freiem Himmel – wir laden euch ein, darüber ins Gespräch zu kommen! Mit Kreativmaterialien baut ihr (gemeinsam oder alleine) eure Orte als Modell. Inspiration könnt ihr euch in unserer Wechselausstellung holen. Sie fragt danach, wo wir Demokratie im Alltag erleben und wie wir sie aktiv gestalten können. Denn Demokratie findet nicht nur in den Parlamenten statt, sondern an den Orten, an denen wir uns begegnen und gemeinsam handeln. Die Sammlung eurer demokratischen Wunschorte zeigt das NS-DOK vom 19. bis zum 31. Mai 2026 in der Galerie im Erdgeschoss.

Gerne könnt ihr auch nach 14 Uhr noch dazukommen. Bis 16 Uhr habt ihr Zeit, euer Modell fertig zu stellen.

Kommt vorbei!

Für: Alle | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Ilja Gold und Dominik Fasel | Reihe: Internationaler Museumstag | Treffpunkt: Galerie | Teilnahme: kostenlos

53375

Führung

So. 17. Mai. 2026
14:30 Uhr

Internationaler Museumstag: Dom EL-DE w Kolonii: historia siedziby gestapo w centrum miasta

W latach 1935–1945 dom EL-DE był siedzibą kolońskiej gestapo. Byłe więzienie w piwnicy, z ponad 1800 współczesnymi inskrypcjami więźniów, przypomina o cierpieniach osadzonych. Stała wystawa w dawnych pomieszczeniach biurowych gestapo przedstawia historię Kolonii w okresie nazizmu.

W ramach tego wydarzenia można zapoznać się z historią budynku. Ponadto wyjaśnione zostaną wybrane aspekty historii miasta w okresie nazizmu.

Ze względu na ograniczoną liczbę uczestników zalecamy uprzednie zgłoszenie. Jeśli pozostaną wolne miejsca, informacja zostanie podana krótko przed rozpoczęciem wydarzenia w punkcie informacyjnym w muzeum.

Für: Fremdsprachige Angebote | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Michael Parfil | Reihe: Internationaler Museumstag | Treffpunkt: Miejsce spotkania: foyer budynku EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 14.05.2026

Anmeldung
53373

Führung

So. 17. Mai. 2026
16:00 Uhr

Internationaler Museumstag: Intervention! Wie erzählen wir NS-Geschichte heute?

Als das NS-DOK 1997 seine Dauerausstellung eröffnete, war ein Meilenstein erreicht. Seitdem sind drei Jahrzehnte vergangen. Nicht nur das Wissen um die NS-Geschichte und deren Vermittlung haben sich weiterentwickelt, auch die Erwartungen an einen Ausstellungsbesuch haben sich verändert.

Bis zur Eröffnung der neuen Dauerausstellung in einigen Jahren kommentiert daher eine Intervention die bestehende Ausstellung: Exemplarisch werden Fragen diskutiert, die sich aktuell beim Ausstellen von NS-Geschichte stellen: etwa zum Umgang mit Bildern von Gewalttaten, problematischen Begriffen oder diskriminierenden Darstellungen. Lernen Sie auf dem Rundgang die einzelnen Stationen kennen, erkunden Sie die Impulse und diskutieren die unterschiedlichen Perspektiven auf die Ausstellung.

Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung an. Sollten noch Plätze frei sein, ist auch eine spontane Teilnahme möglich.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Thorben Müller | Reihe: Internationaler Museumstag | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 14.05.2026

Anmeldung
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Vortrag

Do. 21. Mai. 2026
19:00 Uhr

Jahrestag | Gedenken an den Völkermord an Rom*nja und Sinti*zze. Historische Verantwortung auch in Köln.

Über 500 000 Rom*nja und Sinti*zze wurden im deutschen Herrschaftsbereich während des Nationalsozialismus ermordet. Bis heute ist der »Samudaripen« (Romanes: vollständiger Mord), kaum im gesamtgesellschaftlichen Bewusstsein.

Nach einem Impulsvortrag von Magdalena Lovrić über die NS-Verfolgung in Kroatien, die dort tätigen Kollaborateure, sowie die Erinnerungskultur, diskutieren Vertreter*innen aus den Vereinen RomaniPhen e. V., Carmen e. V. und dem Bundesromaverband e. V. über das Gedenken und die fehlende politische und gesellschaftliche Anerkennung in Deutschland.

Moderation: Radoslav Ganev (Romanity e. V.).

Musikalische Begleitung: J. Heilig und S. Hartmann.

Eine Kooperation von NS-DOK, Kölner Volkshochschule, Kommunales Integrationszentrum Köln, Verein EL-DE-Haus e. V., Melanchthon-Akademie Köln und Rom e. V. mit Unterstützung durch die Evangelische Kirche Köln und Region, Carmen e.V. und das Rautenstrauch-Joest-Museum.

Wir bitten bei allen Veranstaltungen um vorherige Anmeldung unter nsdok@stadt-koeln.de

Abb: Das zentrale Denkmal für die in Jasenovac ermordeten Rom*nja in der Gedenkstätte Uštica © Martin Holler

Für: Alle | Treffpunkt: Kölner VHS Forum am Neumarkt | Teilnahme: kostenlos

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Exkursion

Do. 28. Mai. 2026
15:00 Uhr

Der Sportpark Müngersdorf und der Holocaust

Lernen Sie auf diesem Rundgang die Geschichte des Kölner Sportparks kennen – und erfahren Sie mehr über seine Nähe zu Verfolgung und Verbrechen: Eingeweiht im September 1923 war er bis zur Eröffnung des Berliner Olympiastadions 1936 die größte deutsche Sportanlage: Sportfeste und Fußball-Länderspiele mit zehntausenden Besucher*innen dienten in der NS-Zeit zur Propaganda, jüdische Vereinsmitglieder wurden ausgegrenzt.

1941 richteten die NS-Machthaber nur wenige hundert Meter nördlich des Sportparks einen Lagerkomplex ein. Hier wurden Tausende als jüdisch verfolgte Kölner*innen unter schrecklichen Bedingungen interniert – als Vorbereitung auf die anschließenden Deportationen in die Ghettos und Vernichtungslager.

Heute erinnert ein Mahnmal an das Lager. Diskussionen um Namensgebungen von Sportanlagen und Straßen verdeutlichen aber noch immer den schwierigen Umgang mit der Geschichte.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmendenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollten darüber hinaus noch Plätze verfügbar sein, ist eine spontane Teilnahme am Treffpunkt KVB-Station "RheinEnergieStadion" möglich.

Abb. Fußballspiel in Stadion Müngersdorf, vermutlich 1941. Foto: NS-DOK, Bestand Toni Merzenich.

Für: Senior*innen | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Thorben Müller | Reihe: SeniorenTreff | Treffpunkt: KVB-Haltestelle RheinEnergieStadion | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 26.05.2026

Anmeldung
53358

Gespräch

Do. 28. Mai. 2026
19:00 Uhr

Hitlers Gefolgsmann. Robert Ley – Mein Großvater, der Kriegsverbrecher

Robert Ley war Reichsorganisationsleiter der NSDAP und baute die Deutsche Arbeitsfront zum größten NS-Verband auf. Nach dem Krieg war er im Nürnberger Prozess einer der 24 Hauptangeklagten.

Sein Enkel Axel Spilcker (Journalist KStA) erzählt nun die Lebensgeschichte seines Großvaters und seiner Familie. Basierend auf exklusiven Dokumenten schreibt Spilcker eine deutsche Chronik, deren Fragen bis in die Gegenwart reichen. Wie geht man mit einem solchen Erbe um?

Abb: Reichsorganisationsleiter Robert Ley © Westdeutscher Beobachter

Für: Alle | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00