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Gespräch

Do. 24. Sep. 2026
18:00 Uhr

Stimmen, Informationen & Gespräche. – Der rechtsterroristische »Wehrhahn-Anschlag« in Düsseldorf vor 26 Jahren

Am 27. Juli 2000 detonierte eine Bombe an einem S-Bahnhof in
Düsseldorf. Zehn Menschen wurden teilweise schwer verletzt, ein ungeborenes Baby wurde im Bauch seiner Mutter getötet. Bei der angegriffenen Gruppe handelte es sich um osteuropäische Migrant*innen, einige von ihnen waren jüdisch. Erst 2018 kam es zu einem Prozess gegen einen Neonazi, der aber freigesprochen wurde. Bis heute ist die Tat nicht aufgeklärt. In einer Gesprächsrunde diskutieren Autor*innen des Sammelbandes »Und damit kam die Angst …«, moderiert von Sabine Reimann (Hochschule Düsseldorf).

Wir bitten um vorherige Anmeldung
Abb: © Initiative Werhahn Erinnern

Für: Alle | Anmeldung bis: 23.09.2026

Anmeldung
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Online

Di. 20. Okt. 2026
19:00 Uhr

Family Talks – 85 years after the first deportation from Cologne

On October 22nd 1941 the first deportation of Jewish citizens left
from Cologne, taking 1000 men, women and children to the Litzmannstadt ghetto. To mark the 85th anniversary and commemorate the thousands of Jews from Cologne and the surrounding area who were subsequently deported and murdered in the ghettos and extermination camps, this panel discussion will bring together descendants of deportees who will present their research into the family history and discuss what finding new information about their ancestors’ fate means to them.


Please register 
Chair: Birte Klarzyk (NS-DOK)

Abb: Aufnahme aus einem Pferdewagen im Ghetto Litzmannstadt © NS- Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Anmeldung bis: 19.10.2026

Anmeldung
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Kurator*innenführung

Do. 05. Nov. 2026
20:00 Uhr

Kuratorinnenführung: Intervention! Wie erzählen wir NS-Geschichte heute?

Als das NS-DOK 1997 seine Dauerausstellung eröffnete, war ein Meilenstein erreicht: Anhand einer Fülle an Belegen räumte die Ausstellung mit dem weit verbreiteten Mythos auf, die Kölner*innen hätten dem Nationalsozialismus mehrheitlich ablehnend gegenübergestanden. Seitdem sind drei Jahrzehnte vergangen. Nicht nur das Wissen um die NS-Geschichte und deren Vermittlung haben sich weiterentwickelt, auch die Erwartungen an einen Ausstellungsbesuch haben sich verändert – und nicht zuletzt auch die Perspektiven des Teams im NS-DOK.

Bis zur Eröffnung unserer neuen Dauerausstellung in einigen Jahren kommentiert daher eine Intervention die bestehende Ausstellung: Ausgangspunkte sind einzelne Exponate, Texte oder Präsentationsformen, die heute kritisch gesehen werden können. Exemplarisch werden allgemeinere Fragen diskutiert, die sich aktuell beim Ausstellen von NS-Geschichte stellen: etwa zum Umgang mit Bildern von Gewalttaten, problematischen Begriffen oder diskriminierenden Darstellungen. Dazu möchten die Kuratorinnen mit den Besucher*innen ins Gespräch kommen.

 

Anmeldung per Mail an nsdok@stadt-koeln.de

Abb.: Über eine Web-App werden die einzelnen Stationen der Intervention erläutert. (NS-DOK)

Ein Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Intervention!“

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Janne Grashoff, Dr. Hanne Leßau | Teilnahme: kostenlos

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Gespräch

Do. 12. Nov. 2026
18:00 Uhr

Die Abschottung der Welt. Als Juden vor verschlossenen Grenzen standen. 1933–1945

Jüdinnen*Juden wurden in Deutschland bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs entrechtet, enteignet und gedemütigt, um sie außer Landes zu treiben. Aber warum gelang so wenigen die Flucht? Historikerin PD Dr. Susanne Heim hat erstmals systematisch untersucht, welche perfiden Barrieren international gegen die Flüchtlinge errichtet wurden. Eine notwendige und beklemmende Lektüre, die auch heutige Grenzpolitiken in Frage stellt.


Moderation: Birte Klarzyk (NS-DOK)

Wir bitten um Anmeldung

Abb: Eine jüdische Frau mit Koffern, kurz nach der Kristallnacht in Stadthagen © unbekannt

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Anmeldung bis: 11.11.2026

Anmeldung
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Gespräch

Do. 26. Nov. 2026
18:00 Uhr

Josef Grohé. Hitlers Statthalter in Köln

Von 1931 bis 1945 war Josef Grohé Gauleiter Köln-Aachens und einer der wichtigsten nationalsozialistischen Machtträger im Rheinland. Als enger Gefolgsmann Hitlers prägte er die NS-Herrschaft in Köln wie kaum ein anderer und geriet nach 1945 dennoch weitgehend in Vergessenheit. Auf Grundlage zahlreicher neu erschlossener Quellen legt der Rechtshistoriker Dr. Dominik Glorius die erste umfassende Biografie Grohés vor. Im Gespräch mit Dr. Annemone Christians-Bernsee (NS-DOK) stellt er seine Forschungsergebnisse zur Diskussion.

Wir bitten um Anmeldung

Abb: Gauleiter Josef Grohé mit Dr. Robert Ley © unbekannt

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Anmeldung bis: 25.11.2026

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