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Kurator*innenführung

Do. 03. Sep. 2026
20:00 Uhr

Kuratorinnenführung: Intervention! Wie erzählen wir NS-Geschichte heute?

Als das NS-DOK 1997 seine Dauerausstellung eröffnete, war ein Meilenstein erreicht: Anhand einer Fülle an Belegen räumte die Ausstellung mit dem weit verbreiteten Mythos auf, die Kölner*innen hätten dem Nationalsozialismus mehrheitlich ablehnend gegenübergestanden. Seitdem sind drei Jahrzehnte vergangen. Nicht nur das Wissen um die NS-Geschichte und deren Vermittlung haben sich weiterentwickelt, auch die Erwartungen an einen Ausstellungsbesuch haben sich verändert – und nicht zuletzt auch die Perspektiven des Teams im NS-DOK.

Bis zur Eröffnung unserer neuen Dauerausstellung in einigen Jahren kommentiert daher eine Intervention die bestehende Ausstellung: Ausgangspunkte sind einzelne Exponate, Texte oder Präsentationsformen, die heute kritisch gesehen werden können. Exemplarisch werden allgemeinere Fragen diskutiert, die sich aktuell beim Ausstellen von NS-Geschichte stellen: etwa zum Umgang mit Bildern von Gewalttaten, problematischen Begriffen oder diskriminierenden Darstellungen. Dazu möchten die Kuratorinnen mit den Besucher*innen ins Gespräch kommen.

 

Anmeldung per Mail an nsdok@stadt-koeln.de

Abb.: Über eine Web-App werden die einzelnen Stationen der Intervention erläutert. (NS-DOK)

Ein Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Intervention! Wie erzählen wir NS-Geschichte heute?“

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Janne Grashoff, Dr. Hanne Leßau | Teilnahme: kostenlos

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Performance

So. 06. Sep. 2026
14:30 Uhr

Fuga – Neue Musik für Flöte und Electronics

»fuga« ist eine Komposition für Flöte und Mehrkanal-Elektronik. Das Stück basiert auf umfangreichen Archivrecherchen: Im Zentrum stehen Tonaufnahmen, die Brigitte Schiffer, eine jüdisch-deutsche Komponistin, in den 1930er-Jahren in Ägypten anfertigte. In »fuga« reagiert der Flötist Roy Amotz auf die Archivaufnahmen, und gemeinsam mit der Künstlerin Netta Weiser (Electronics) schaffen sie eine zeitgenössische, sinnliche Resonanz. Das Werk reflektiert die Zirkularität der Zeit: von Leben und Tod, von Kunst, die in Zeiten von Krieg und Exil entsteht.
Eine Veranstaltung im Rahmen von Shalom Musik Koeln.


Weitere Uhrzeiten:
15:30 Uhr
16:30 Uhr
17:30 Uhr


Eintritt frei.
Anmeldung & weitere Infos unter www.shalommusik.koeln


Abb: © Matthew Johnson Photographer-6

Für: Alle | Teilnahme: kostenlos

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Podiumsdiskussion

Di. 29. Sep. 2026
18:00 Uhr

Offen gefragt: Welche Bedeutung hat Erinnerungskultur für eine Demokratie, die unter Druck steht?

Infolge der Landtagswahlen in ostdeutschen Bundesländern drohen im September 2026 starke politische Verwerfungen, nicht zuletzt für die Erinnerungskultur. Aber auch in Westdeutschland steht die Demokratie unter Druck. In seinem neuen Gesprächsformat diskutiert Sven Lehmann MdB (Vorsitzender des Kulturausschusses des Deutschen Bundestags) mit Dr. Kai Langer (Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt) und Dr. Henning Borggräfe (NS-DOK) über die Bedeutung der Erinnerungskultur im Umgang mit Rechtsextremismus und aktuellen demokratischen Herausforderungen.


Wir bitten um vorherige Anmeldung

Abb: © Nils Leon Brauer

 

Für: Alle | Anmeldung bis: 28.09.2026

Anmeldung
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Podiumsdiskussion

Do. 15. Okt. 2026
18:00 Uhr

Was folgt aus der AfD-Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln?

Am 26. Februar 2026 hat das Verwaltungsgericht Köln dem Bundesamt für Verfassungsschutz vorläufig untersagt, die AfD als »gesichert rechtsextremistisch«
einzustufen. Wie begründet das Gericht seine Entscheidung? Welche Folgen ergeben sich daraus für das Beamten- und Waffenrecht? Welche Auswirkungen hat der
Beschluss auf ein mögliches AfDVerbotsverfahren und auf eine staatliche Förderung der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung? Darüber diskutieren Prof. Dr. Markus Ogorek und Luca Manns von der Forschungsstelle Nachrichtendienste der Universität zu Köln.

 

Wir bitten um vorherige Anmeldung

Abb: © NS-DOK / Frida Volkmar

Für: Alle | Von: Verein EL-DE-Haus e.V. | Anmeldung bis: 14.10.2026

Anmeldung
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Podiumsdiskussion

Di. 27. Okt. 2026
18:00 Uhr

Die Vorbereitung: Wissenswertes vor der Recherche

Der Entschluss, die eigene Familiengeschichte zu erforschen, ist gefasst – aber wo fange ich an? Und was kommt auf mich zu? Mit den Antworten beschäftigen sich unsere Podiumsgäste schon lange: Prof. Dr. Oliver von Wrochem (KZ-Gedenkstätte Neuengamme), führt bereits seit Jahren Rechercheseminare zur NS-Familiengeschichte durch. Das Spezialgebiet der Sozialpsychologin Prof. Dr. Angela Moré ist die Weitergabe von traumatischen Erfahrungen und die Schuldverstrickungen in Familien. Ein Abend, der stärken will für die eigene SpureNSuche.

 

Wir bitten um Anmeldung


Abb: © NS-DOK / Melanie Longerich

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Anmeldung bis: 26.10.2026

Anmeldung
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Podiumsdiskussion

Do. 05. Nov. 2026
18:00 Uhr

Der Launch: Ein Webtool für die eigene SpureNSuche

Am Anfang einer Familienrecherche steht oft ein Berg. Wo soll man mit der Suche beginnen und passt das zeitlich überhaupt neben Beruf und Familie? Mit dem neuen Webtool von NS-DOK und der Medienagentur Die Gesellschaft für eine gute Zukunft wird SpureNSuche leicht. Bequem von zuhause aus recherchieren, ohne Vorwissen? Das geht. Dr. Henning Borggräfe (NS-DOK) und Oliver Baumann-Gibbon (Die Gesellschaft) sprechen mit weiteren Gästen über die Frage, wie das Tool passgenau die eigene Recherche und Auswertung unterstützt.

Wir bitten um Anmeldung


Abb: © NS-DOK / Melanie Longerich

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Anmeldung bis: 04.11.2026

Anmeldung
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Kurator*innenführung

Do. 05. Nov. 2026
20:00 Uhr

Kuratorinnenführung: Intervention! Wie erzählen wir NS-Geschichte heute?

Als das NS-DOK 1997 seine Dauerausstellung eröffnete, war ein Meilenstein erreicht: Anhand einer Fülle an Belegen räumte die Ausstellung mit dem weit verbreiteten Mythos auf, die Kölner*innen hätten dem Nationalsozialismus mehrheitlich ablehnend gegenübergestanden. Seitdem sind drei Jahrzehnte vergangen. Nicht nur das Wissen um die NS-Geschichte und deren Vermittlung haben sich weiterentwickelt, auch die Erwartungen an einen Ausstellungsbesuch haben sich verändert – und nicht zuletzt auch die Perspektiven des Teams im NS-DOK.

Bis zur Eröffnung unserer neuen Dauerausstellung in einigen Jahren kommentiert daher eine Intervention die bestehende Ausstellung: Ausgangspunkte sind einzelne Exponate, Texte oder Präsentationsformen, die heute kritisch gesehen werden können. Exemplarisch werden allgemeinere Fragen diskutiert, die sich aktuell beim Ausstellen von NS-Geschichte stellen: etwa zum Umgang mit Bildern von Gewalttaten, problematischen Begriffen oder diskriminierenden Darstellungen. Dazu möchten die Kuratorinnen mit den Besucher*innen ins Gespräch kommen.

 

Anmeldung per Mail an nsdok@stadt-koeln.de

Abb.: Über eine Web-App werden die einzelnen Stationen der Intervention erläutert. (NS-DOK)

Ein Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Intervention! Wie erzählen wir NS-Geschichte heute?“

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Janne Grashoff, Dr. Hanne Leßau | Teilnahme: kostenlos

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Podiumsdiskussion

Di. 01. Dez. 2026
18:00 Uhr

Der Einstieg: Die Kiste auf dem Dachboden

Der Fund der berüchtigten Familienkiste auf dem Speicher oder im Keller ist oft der emotionale Ausgangspunkt für eine tiefgehende Recherche. Aber wie sind Briefe, Dokumente und Tagebücher einzuordnen? Welche Archive sind für eine Familienrecherche zum Nationalsozialismus sinnvoll – und was finden Recherchierende aus Köln und Umgebung in den Datenbanken des NS-DOK? Darüber sprechen der wissenschaftliche Mitarbeiter Dr. Janosch Steuwer und Sammlungs-Mitarbeiterin Sigrid Haller-Rübbeck (beide NS-DOK).

 

Wir bitten um Anmeldung


Abb: © NS-DOK / Ibrahim Basalamah

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Anmeldung bis: 30.11.2026

Anmeldung
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Performance

Fr. 11. Dez. 2026
19:00 Uhr

Viannos: Späte Stimmen

»Viannos: Späte Stimmen« ist eine immersive Auseinandersetzung mit verdrängter Geschichte, transgenerationalen Traumata und der Aktualität von Vergangenem. Ausgangspunkt ist das NS-Massaker von Viannos auf Kreta 1943. Mit dokumentarischem Theater, Live-Gesang und Virtual Reality entsteht ein atmosphärischer Erinnerungsraum. Das Publikum bewegt sich durch reale Schauplätze und Geschichten, die bis heute nachhallen: Zwischen Wunden, die schwer heilen und dem Entwurf einer liebevollen Zukunft. Eine Performance des DIPHTHONG.art e. V. in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, der KSID TH-Köln & dem Holocaust Museum Viannos. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und die RheinenergieStiftung Kultur.


Tickets & weitere Infos unter www.diphthong.art


Abb: © diphthong / Katerina Sideri

Für: Alle

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Performance

Sa. 12. Dez. 2026
19:00 Uhr

Viannos: Späte Stimmen

»Viannos: Späte Stimmen« ist eine immersive Auseinandersetzung mit verdrängter Geschichte, transgenerationalen Traumata und der Aktualität von Vergangenem. Ausgangspunkt ist das NS-Massaker von Viannos auf Kreta 1943. Mit dokumentarischem Theater, Live-Gesang und Virtual Reality entsteht ein atmosphärischer Erinnerungsraum. Das Publikum bewegt sich durch reale Schauplätze und Geschichten, die bis heute nachhallen: Zwischen Wunden, die schwer heilen und dem Entwurf einer liebevollen Zukunft. Eine Performance des DIPHTHONG.art e. V. in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, der KSID TH-Köln & dem Holocaust Museum Viannos. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und die RheinenergieStiftung Kultur.


Tickets & weitere Infos unter www.diphthong.art


Abb: © diphthong / Katerina Sideri

Für: Alle

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Performance

So. 13. Dez. 2026
15:00 Uhr

Viannos: Späte Stimmen

»Viannos: Späte Stimmen« ist eine immersive Auseinandersetzung mit verdrängter Geschichte, transgenerationalen Traumata und der Aktualität von Vergangenem. Ausgangspunkt ist das NS-Massaker von Viannos auf Kreta 1943. Mit dokumentarischem Theater, Live-Gesang und Virtual Reality entsteht ein atmosphärischer Erinnerungsraum. Das Publikum bewegt sich durch reale Schauplätze und Geschichten, die bis heute nachhallen: Zwischen Wunden, die schwer heilen und dem Entwurf einer liebevollen Zukunft. Eine Performance des DIPHTHONG.art e. V. in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, der KSID TH-Köln & dem Holocaust Museum Viannos. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und die RheinenergieStiftung Kultur.


Tickets & weitere Infos unter www.diphthong.art


Abb: © diphthong / Katerina Sideri

Für: Alle

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Performance

Do. 17. Dez. 2026
18:00 Uhr

Die zersägte Dame – eine Friedrich Holländer Revue

Friedrich Holländer begeisterte auf den Kabarett-Bühnen Berlins. Er attackierte mit Witz und Satire den aufkommenden Nationalsozialismus. 1933 musste er aufgrund seiner jüdischen Abstammung aus Deutschland fliehen. Unterstützt von Klavier, Bandoneon, Klarinette, Saxofon und Kontrabass lassen der Bariton Bastian Röstel und Sopranistin Karuna Weisbrod Holländers Songs im musikalischen Flair der 1920er Jahre erklingen, die seine Exilerfahrungen und seine Rückkehr in das zerbombte Berlin schildern.


Gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln.


Wir bitten um Anmeldung

Für: Alle | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 16.12.2026

Anmeldung