53282

Workshop

Sa. 11. Apr. 2026
11:00 Uhr

Remote Island – Abenteuer Demokratie auf einer Insel --- Ein Angebot zum "Entdecke Köln Tag" ---

Erleben Sie das Raumspiel Remote Island! Dabei tauchen sie in ein „begehbares Computerspiel“ ein und stellen sich als Team gemeinsam den Herausforderungen:
Nach einer globalen Apokalypse auf einer Insel gestrandet, müssen die Spielenden selbstständig in Kleingruppen unterschiedliche Aufgaben bewältigen. In verschiedenen Themenräumen setzen sich die Teilnehmenden in spannenden Challanges damit auseinander, wie ein Zusammenleben auf Remote Island organisiert werden kann.

Im Inselrat diskutieren die Spielenden anschließend über ihre Ergebnisse und Positionen - und erstellen ihren eigenen Inselvertrag. In einer abschließenden Reflexionsphase werden die Erlebnisse und Erfahrungen aus dem Spiel mit den Lebenswelten der Teilnehmenden in Bezug gesetzt: Im Kleinen betrachten sie Entscheidungen in den Gruppen während des Spiels, im Großen die demokratischen Prozesse in der heutigen Gesellschaft.

 

Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung auf der Website zum "Entdecke Köln Tag" an.

Bitte beachten Sie, dass im Rahmen dieser Veranstaltung weder das ehemalige Hausgefängnis noch die Dauerausstellung besucht werden.

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bis eine Woche vorher. Die Veranstaltung findet nur bei insgesamt ausreichender Anzahl an Teilnehmenden statt. Im Falle einer Stornierung werden wir Sie rechtzeitig informieren.

Abb.: Remote Island, Foto: Nathan Ishar.

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Jacob Hess | Reihe: Bildung für nachhaltige Entwicklung | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos

53354

Gespräch

Mi. 15. Apr. 2026
18:00 Uhr

Antisemitismus und das dröhnende Schweigen in der Sozialen Arbeit

Auch in der Sozialen Arbeit gibt es Antisemitismus – und wird weggeschwiegen. Birgit Jagusch und Anne Broden (beide TH Köln) widmen sich dieser gewaltvollen Realität in ihrem Band »Antisemitismus in der Sozialen Arbeit«. Die Herausgeberinnen des Buches zeigen anhand ausgewählter Textpassagen, wie Antisemitismus in Diskursen und Praxen der Sozialen Arbeit stattfindet. Im NS-DOK wird zum Gespräch über die Thematik eingeladen.

Um 17 Uhr beginnt ein Rundgang durch die Intervention »Wie erzählen wir NS-Geschichte heute?«, auf die auch im Buch eingegangen wird. Bitte geben Sie Ihre Teilnahme an der Führung bei Ihrer Anmeldung zur Veranstaltung an.

Abb: © Broden / Jagusch

 

Für: Alle | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

53366

Gespräch

Do. 23. Apr. 2026
18:00 Uhr

Umkämpfte Erinnerung. Kölns langer Weg zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus

Wie kam es dazu, dass sich in Köln seit den 1970er Jahren Schritt für Schritt eine kritische Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen durchsetzte? Welche öffentlichen Debatten, Konflikte und Widerstände prägten diesen Prozess?
Im persönlich-politischen Gespräch blicken der Publizist Martin Stankowski und die Historikerin Dr. Karola Fings anhand ausgewählter Fotografien, Dokumente und Objekte zum EL-DEHaus, dem Messelager, der Zwangsarbeit, der Deportation der Sinti*zze und Rom*nja und weiterer Themen auf den Streit um die NS-Vergangenheit in Köln von den 1970ern bis in die 2000er-Jahre zurück. Im Mittelpunkt steht die entscheidende Rolle bürgerschaftlichen Engagements für die Entwicklung der Kölner Erinnerungskultur.
Moderation: Dr. Henning Borggräfe (NS-DOK)

Wir bitten bei allen Veranstaltungen um vorherige Anmeldung unter nsdok@stadt-koeln.de

Foto: Kurt Holl im Keller des EL-DE-Hauses, März 1979 © Gernot Huber

Für: Alle | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

52856

Exkursion

Di. 28. Apr. 2026
18:00 Uhr

Verfolgt – Verhaftet – Verhört: Erinnerungen von Zeitzeug*innen rund um das EL-DE-Haus – Online Exkursion

Unangepasste Gruppen oder katholische Jugendliche, politischer Widerstand, Zwangsarbeiter*innen: Lernen Sie in dieser Online-Veranstaltung einige Menschen kennen, die in den Fängen der Gestapo unmenschliches Leid und Schrecken erfahren mussten: Verfolgt, Verhaftet und Verhört – oft verbunden mit schrecklichen Folterungen und der Ungewissheit, wie lange man noch am Leben bleibt. Die hier vorgestellten Menschen haben überlebt und berichten in ihren Erinnerungen von ihrem Leben – und dem Leid in den Fängen der Gestapo: Präsentiert durch Video- und Audioaufzeichnungen oder basierend auf schriftlichen Erinnerungen.

Bitte melden Sie sich für diese Online-Veranstaltung an. Anschließend erhalten Sie den Zugangslink zur Videoplattform BigBlueButton sowie alle weiteren Informationen. Bitte beachten Sie unsere Hinweise und Netiquette für die Teilnahme an Online-Veranstaltungen.

Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.

Abb.: Ansicht aus der digitalen Präsentation (Screenshot).

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Andrea Woopen | Reihe: Programm plus | Treffpunkt: Videoplattform BigBlueButton | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 26.04.2026

Anmeldung
53355

Performance

Do. 07. Mai. 2026
18:00 Uhr

Brücken gegen das Vergessen – Gespräch und Konzert mit Sinfonietta VivazzA

Die Sinfonietta VivazzA ist ein Kölner Kammermusikensemble aus Streichern und Bläsern. Auf der Suche nach besonderen Programmen stieß das Ensemble auf Werke vergessener und verfemter Komponisten, die im Konzentrationslager Theresienstadt inhaftiert waren. Darunter auch Rudolf Karel und Hans Krása.

Die Sinfonietta VivazzA gestaltet in diesem Jahr die zentrale Gedenkfeier in Terezín musikalisch. In einem Gesprächskonzert berichtet die künstlerische Leiterin Pamela Coats von den bewegenden Zeitzeugnissen, verbunden mit musikalischen Darbietungen des Ensembles.

Moderation: Birte Klarzyk (NS-DOK)

 Abb:© Stelzmann Photography

Für: Alle | Preis: € 10,00 | ermäßigt: € 5,00

52946

Workshop

Do. 07. Mai. 2026
18:00 Uhr

Remote Island – Abenteuer Demokratie auf einer Insel

Erleben Sie das Raumspiel Remote Island! Dabei tauchen sie in ein „begehbares Computerspiel“ ein und stellen sich als Team gemeinsam den Herausforderungen:
Nach einer globalen Apokalypse auf einer Insel gestrandet, müssen die Spielenden selbstständig in Kleingruppen unterschiedliche Aufgaben bewältigen. In verschiedenen Themenräumen setzen sich die Teilnehmenden in spannenden Challanges damit auseinander, wie ein Zusammenleben auf Remote Island organisiert werden kann.

Im Inselrat diskutieren die Spielenden anschließend über ihre Ergebnisse und Positionen - und erstellen ihren eigenen Inselvertrag. In einer abschließenden Reflexionsphase werden die Erlebnisse und Erfahrungen aus dem Spiel mit den Lebenswelten der Teilnehmenden in Bezug gesetzt: Im Kleinen betrachten sie Entscheidungen in den Gruppen während des Spiels, im Großen die demokratischen Prozesse in der heutigen Gesellschaft.

 

Bitte beachten Sie, dass im Rahmen dieser Veranstaltung weder das ehemalige Hausgefängnis noch die Dauerausstellung besucht werden.

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bis eine Woche vorher. Die Veranstaltung findet nur bei insgesamt ausreichender Anzahl an Teilnehmenden statt. Im Falle einer Stornierung werden wir Sie rechtzeitig informieren.

Abb.: Remote Island, Foto: Nathan Ishar.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Jacob Hess | Reihe: Bildung für nachhaltige Entwicklung | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 30.04.2026

Anmeldung
52046

Workshop

Sa. 09. Mai. 2026
14:00 Uhr

Das Junge Museum

Das Junge Museum richtet sich an Kinder mit Begleitung. Machen Sie sich gemeinsam auf eine Reise in die Vergangenheit und lernen Sie objektorientiert und erzählerisch die beiden Lebensgeschichten des HJ-Funktionärs und überzeugten Wehrmachtssoldaten Edgar Gielsdorf und der als jüdisch verfolgten und emigrierten Faye Cukier kennen. Verschiedene Episoden aus den Lebensgeschichten der Zeitzeug*innen machen die unterschiedlichen Lebensbedingungen und Perspektiven im und auf das NS-Regime deutlich.

Diese Führung richtet sich an Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren mit einer erwachsenen Begleitung. Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Kasse. 

Bitte beachten Sie, dass im Rahmen dieser Veranstaltung weder die Gedenkstätte noch die Dauerausstellung besucht werden.

Abb.: Das Junge Museum im EL-DE-Haus (Foto Nathan Ishar)

Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Recha Allgaier-Honal | Reihe: Bildung für nachhaltige Entwicklung | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 07.05.2026

Anmeldung
53357

Gespräch

Di. 12. Mai. 2026
18:00 Uhr

Inszenierung, Schnappschuss, Dokumentation. Fotografien aus dem Lagerkomplex Flossenbürg

Die Bilder aus den Konzentrationslagern bewegen uns bis heute. Die meisten dieser Fotos stammen aus den letzten Kriegstagen und geben die Perspektive der Befreier und Häftlinge wieder. Welche Fotos hat hingegen das Lagerpersonal beauftragt, welche Bilder schossen die SS-Männer in ihrer dienstfreien Zeit? Diesen Fragen und Überlegungen, wie solche Fotos gezeigt und betrachtet werden können, widmet sich der wissenschaftliche Bildband, den der Herausgeber Prof. Dr. Jörg Skriebeleit (KZ-Gedenkstätte Flossenbürg) im Gespräch vorstellt.

Moderation: Dr. Annemone Christians-Bernsee (NS-DOK)

Abb: Zwei Soldaten der Luftwaffe als Wachmänner im Flossenbürger Außenlager Mülsen St. Micheln, Mülsen St. Micheln 1944 © KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Für: Alle | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

53361

Vortrag

Do. 21. Mai. 2026
19:00 Uhr

Jahrestag | Gedenken an den Völkermord an Rom*nja und Sinti*zze. Historische Verantwortung auch in Köln.

Über 500 000 Rom*nja und Sinti*zze wurden im deutschen Herrschaftsbereich während des Nationalsozialismus ermordet. Bis heute ist der »Samudaripen« (Romanes: vollständiger Mord), kaum im gesamtgesellschaftlichen Bewusstsein.

Nach einem Impulsvortrag von Magdalena Lovrić über die NS-Verfolgung in Kroatien, die dort tätigen Kollaborateure, sowie die Erinnerungskultur, diskutieren Vertreter*innen aus den Vereinen RomaniPhen e. V., Carmen e. V. und dem Bundesromaverband e. V. über das Gedenken und die fehlende politische und gesellschaftliche Anerkennung in Deutschland.

Moderation: Radoslav Ganev (Romanity e. V.).

Musikalische Begleitung: J. Heilig und S. Hartmann.

Eine Kooperation von NS-DOK, Kölner Volkshochschule, Kommunales Integrationszentrum Köln, Verein EL-DE-Haus e. V., Melanchthon-Akademie Köln und Rom e. V. mit Unterstützung durch die Evangelische Kirche Köln und Region, Carmen e.V. und das Rautenstrauch-Joest-Museum.

Wir bitten bei allen Veranstaltungen um vorherige Anmeldung unter nsdok@stadt-koeln.de

Abb: Das zentrale Denkmal für die in Jasenovac ermordeten Rom*nja in der Gedenkstätte Uštica © Martin Holler

Für: Alle | Treffpunkt: Kölner VHS Forum am Neumarkt | Teilnahme: kostenlos

52793

Exkursion

Do. 28. Mai. 2026
15:00 Uhr

Der Sportpark Müngersdorf und der Holocaust

Lernen Sie auf diesem Rundgang die Geschichte des Kölner Sportparks kennen – und erfahren Sie mehr über seine Nähe zu Verfolgung und Verbrechen: Eingeweiht im September 1923 war er bis zur Eröffnung des Berliner Olympiastadions 1936 die größte deutsche Sportanlage: Sportfeste und Fußball-Länderspiele mit zehntausenden Besucher*innen dienten in der NS-Zeit zur Propaganda, jüdische Vereinsmitglieder wurden ausgegrenzt.

1941 richteten die NS-Machthaber nur wenige hundert Meter nördlich des Sportparks einen Lagerkomplex ein. Hier wurden Tausende als jüdisch verfolgte Kölner*innen unter schrecklichen Bedingungen interniert – als Vorbereitung auf die anschließenden Deportationen in die Ghettos und Vernichtungslager.

Heute erinnert ein Mahnmal an das Lager. Diskussionen um Namensgebungen von Sportanlagen und Straßen verdeutlichen aber noch immer den schwierigen Umgang mit der Geschichte.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmendenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollten darüber hinaus noch Plätze verfügbar sein, ist eine spontane Teilnahme am Treffpunkt KVB-Station "RheinEnergieStadion" möglich.

Abb. Fußballspiel in Stadion Müngersdorf, vermutlich 1941. Foto: NS-DOK, Bestand Toni Merzenich.

Für: Senior*innen | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Thorben Müller | Reihe: SeniorenTreff | Treffpunkt: KVB-Haltestelle RheinEnergieStadion | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 26.05.2026

Anmeldung
53358

Gespräch

Do. 28. Mai. 2026
19:00 Uhr

Hitlers Gefolgsmann. Robert Ley – Mein Großvater, der Kriegsverbrecher

Robert Ley war Reichsorganisationsleiter der NSDAP und baute die Deutsche Arbeitsfront zum größten NS-Verband auf. Nach dem Krieg war er im Nürnberger Prozess einer der 24 Hauptangeklagten.

Sein Enkel Axel Spilcker (Journalist KStA) erzählt nun die Lebensgeschichte seines Großvaters und seiner Familie. Basierend auf exklusiven Dokumenten schreibt Spilcker eine deutsche Chronik, deren Fragen bis in die Gegenwart reichen. Wie geht man mit einem solchen Erbe um?

Abb: Reichsorganisationsleiter Robert Ley © Westdeutscher Beobachter

Für: Alle | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

53508

Mitmachen

Di. 09. Jun. 2026
15:00 Uhr

Gedenken zum Jahrestag des »NSU« Anschlags in der Keupstraße

Am 9. Juni 2004 detonierte bei dem Anschlag in der Mühlheimer Keupstraße in Köln eine Nagelbombe. Dabei wurden zahlreiche Menschen verletzt, viele Geschäfte wurden beschädigt. Der Anschlag war Teil der Mord- und Anschlagserie der rechtsextremen Terrorzelle »NSU«, die zwischen den Jahren 2000 und 2007 deutschlandweit eine Serie rassistisch motivierter Bombenanschläge und Morde beging. Am 22. Jahrestag wird es eine Gedenkveranstaltung geben, an der sich u. a. das NS-DOK beteiligen wird.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie ab Mai unter www.nsdok.de

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Teilnahme: kostenlos

53359

Vortrag

Do. 18. Jun. 2026
18:00 Uhr

Umgang mit Antisemitika im Ausstellungsraum

Die NS-Bildpropaganda hat insbesondere als jüdisch verfolgte Menschen gezielt abgewertet und entmenschlicht. Antisemitische Darstellungen sind heute vielerorts als Exponate in Museen zu sehen. NS-Erinnerungsorte stehen
dabei vor der Herausforderung, die Typisierung von Menschen im Nationalsozialismus zu erklären, ohne selbst Stereotype zu reproduzieren.

Dr. Angelika Königseder (Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin) spricht über die Bildwirkung von Antisemitika und stellt anhand von Beispielen aus der Dauerausstellung des NS-DOK und der eigenen kuratorischen Praxis Strategien des Zeigens vor.

Abb: Besucher*innen der Interventions-Ausstellung des NS-DOK © NS-DOK / Jörn Neumann

Für: Alle | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

52857

Exkursion

Di. 23. Jun. 2026
18:00 Uhr

Jugendleben und -erleben in Köln: Gruppen und ihre Identitäten in den Kölner Veedeln – Online Exkursion

Besuchen Sie in dieser Online-Exkursion quer durch Köln die Stadtviertel zwischen Ehrenfeld und Rath, zwischen Nippes und Sülz. Erfahren Sie mehr über die Jugendkultur(en) in den verschiedenen Kölner Veedeln, über die Menschen, die Gruppen und ihre Identität(en).
Andrea Woopen stellt Ihnen in diesem multimedialen Stadtrundgang Zeitzeug*innen und ihre Geschichte(n) vor, die individuelle Einblicke in das Jugendleben von den 1920er bis in die 1940er-Jahre bieten – anhand derer aber auch die verschiedenen Gruppen von der dominierenden HJ bis hin zu den konfessionellen oder unangepassten Jugendgruppen sowie ihre Verankerung und die Treffpunkte in ausgewählten Stadtvierteln erläutert werden.

Bitte melden Sie sich für diese Online-Veranstaltung an. Anschließend erhalten Sie den Zugangslink zur Videoplattform BigBlueButton sowie alle weiteren Informationen. Bitte beachten Sie unsere Hinweise und Netiquette für die Teilnahme an Online-Veranstaltungen.

Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.

Abb.: Ansicht aus der digitalen Präsentation (Screenshot).

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Andrea Woopen | Reihe: Führung plus | Treffpunkt: Videoplattform BigBlueButton | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 21.06.2026

Anmeldung
53363

Lesung

Do. 02. Jul. 2026
18:00 Uhr

Mein Großvater, der Täter

1941 ermordeten die SS und ihre Helfer über 27 000 Jüdinnen*Juden im Wald von Rumbula. Die Gruben, in denen die Menschen erschossen wurden, konstruierte der SS-Offizier Ernst Hemicker. Verurteilt wurde er dafür nie. Sein Enkel Lorenz Hemicker wächst Jahrzehnte später mit einer vagen Ahnung auf, welches Verbrechens sich sein Großvater schuldig gemacht hat. Als sein Vater unerwartet stirbt, macht sich Lorenz Hemicker allein auf die Spur seines Großvaters nach Lettland. Im NS-DOK spricht er über die Fragen von deutscher Schuld und dem Wissen darum in den Familien.


Moderation: Dr. Annemone Christians-Bernsee (NS-DOK)

Wir bitten bei allen Veranstaltungen um vorherige Anmeldung unter nsdok@stadt-koeln.de

Foto: Buchcover »Mein Großvater, der Täter« © rowohlt

Für: Alle | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

52947

Workshop

Do. 02. Jul. 2026
18:00 Uhr

Remote Island – Abenteuer Demokratie auf einer Insel Vielfaltstag 2026

Erleben Sie das Raumspiel Remote Island! Dabei tauchen sie in ein „begehbares Computerspiel“ ein und stellen sich als Team gemeinsam den Herausforderungen:
Nach einer globalen Apokalypse auf einer Insel gestrandet, müssen die Spielenden selbstständig in Kleingruppen unterschiedliche Aufgaben bewältigen. In verschiedenen Themenräumen setzen sich die Teilnehmenden in spannenden Challanges damit auseinander, wie ein Zusammenleben auf Remote Island organisiert werden kann.

Im Inselrat diskutieren die Spielenden anschließend über ihre Ergebnisse und Positionen - und erstellen ihren eigenen Inselvertrag. In einer abschließenden Reflexionsphase werden die Erlebnisse und Erfahrungen aus dem Spiel mit den Lebenswelten der Teilnehmenden in Bezug gesetzt: Im Kleinen betrachten sie Entscheidungen in den Gruppen während des Spiels, im Großen die demokratischen Prozesse in der heutigen Gesellschaft.

 

Bitte beachten Sie, dass im Rahmen dieser Veranstaltung weder das ehemalige Hausgefängnis noch die Dauerausstellung besucht werden.

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bis eine Woche vorher. Die Veranstaltung findet nur bei insgesamt ausreichender Anzahl an Teilnehmenden statt. Im Falle einer Stornierung werden wir Sie rechtzeitig informieren.

Abb.: Remote Island, Foto: Nathan Ishar.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Maximilian Felger | Reihe: Bildung für nachhaltige Entwicklung | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 25.06.2026

Anmeldung
53365

Gespräch

Do. 16. Jul. 2026
18:00 Uhr

Ludwig Bergsträsser: Mosaik aus bitteren Tagen. Kriegstagebuch 1939–1945

Ludwig Bergsträsser (1883–1960), Historiker und ehemaliger DDP Abgeordneter, gehörte zum Leuschner-Widerstandsnetz des 20. Juli 1944 und blieb unentdeckt. In seinem heimlich geführten Kriegstagebuch schildert er Alltag, Hunger, NS-Verbrechen und den gescheiterten Umsturzversuch. Das Buch erscheint 80 Jahre später erstmals im Schüren-Verlag, herausgegeben von Ludger Fittkau (Deutschlandradio). Die Illustrationen stammen von Charlotte Montag.
Moderation: Dr. Janosch Steuwer (NS-DOK)

Wir bitten bei allen Veranstaltungen um vorherige Anmeldung unter nsdok@stadt-koeln.de

Abb: © Charlotte Montag

Für: Alle | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

52948

Workshop

Do. 06. Aug. 2026
18:00 Uhr

Remote Island – Abenteuer Demokratie auf einer Insel

Erleben Sie das Raumspiel Remote Island! Dabei tauchen sie in ein „begehbares Computerspiel“ ein und stellen sich als Team gemeinsam den Herausforderungen:
Nach einer globalen Apokalypse auf einer Insel gestrandet, müssen die Spielenden selbstständig in Kleingruppen unterschiedliche Aufgaben bewältigen. In verschiedenen Themenräumen setzen sich die Teilnehmenden in spannenden Challanges damit auseinander, wie ein Zusammenleben auf Remote Island organisiert werden kann.

Im Inselrat diskutieren die Spielenden anschließend über ihre Ergebnisse und Positionen - und erstellen ihren eigenen Inselvertrag. In einer abschließenden Reflexionsphase werden die Erlebnisse und Erfahrungen aus dem Spiel mit den Lebenswelten der Teilnehmenden in Bezug gesetzt: Im Kleinen betrachten sie Entscheidungen in den Gruppen während des Spiels, im Großen die demokratischen Prozesse in der heutigen Gesellschaft.

 

Bitte beachten Sie, dass im Rahmen dieser Veranstaltung weder das ehemalige Hausgefängnis noch die Dauerausstellung besucht werden.

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bis eine Woche vorher. Die Veranstaltung findet nur bei insgesamt ausreichender Anzahl an Teilnehmenden statt. Im Falle einer Stornierung werden wir Sie rechtzeitig informieren.

Abb.: Remote Island, Foto: Nathan Ishar.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Esther Ackerbauer | Reihe: Bildung für nachhaltige Entwicklung | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 30.07.2026

Anmeldung
52792

Exkursion

Do. 20. Aug. 2026
15:00 Uhr

Treffpunkt Mülheim – NS-Zwangsarbeit in einem Kölner Industrieviertel

Wo heute vielfältiges urbanes Treiben mit Konzerten und modernen Dienstleistern anzutreffen ist, bestimmten damals Unternehmen wie Felten & Guilleaume und das Carlswerk mit seiner Draht- und Kabelfertigung das Stadtbild.

Als Teil der NS-Rüstungsindustrie profitierten die Firmen von der Ausbeutung der Zwangsarbeiter*innen. Die Arbeits- und Lebensumstände der vor allem aus der ehemaligen Sowjetunion verschleppten Menschen begegnen Ihnen während der Tour durch Mülheim in Form von Zitaten und Erinnerungen aus Zeitzeugen-Berichten an verschiedenen Stationen wie dem Hochbunker Berliner Straße, Standorten ehemaliger Unterkunftsbaracken oder der Schlackenbergwerft am Rheinufer.

Der Rundgang beginnt an der KVB-Haltestelle Keupstraße und dauert ca. zwei Stunden. Er endet an der Ratsstraße, in der Nähe zu den KVB-Haltestellen Keupstraße oder Wiener Platz.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmendenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sofern noch Plätze frei sind, ist auch eine spontane Teilnahme am Treffpunkt möglich.

Abb.: Michael Krewonos (links, um 1944) wurde 1942 aus der Ukraine nach Köln verschleppt und musste als Zwangsarbeiter für Felten & Guilleaume in Mülheim arbeiten. (Foto: NS-DOK)

Für: Senior*innen | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Heike Rentrop | Reihe: SeniorenTreff | Treffpunkt: KVB-Haltestelle Keupstraße | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 18.08.2026

Anmeldung
52858

Exkursion

Di. 01. Sep. 2026
18:00 Uhr

Menschen und ihre Geschichten in den Kölner Stadtvierteln während der NS-Zeit – Online Exkursion

Besuchen Sie in dieser digitalen Exkursion quer durch Köln die Stadtviertel zwischen Ehrenfeld und Rath, zwischen Nippes und Sülz - und erfahren Sie mehr über die GeschichteN der Veedel und die Menschen, die dort lebten.
Andrea Woopen stellt Ihnen in diesem multimedialen Stadtrundgang Zeitzeug*innen und ihre GeschichteN vor, die individuelle Einblicke in das Leben von den 1920er bis in die 1940er Jahre bieten - die aber auch die ausgewählten Kölner Veedel darstellen: den Alltag, das Leben auf den Straßen und die Veränderungen des Stadtbildes im Laufe der Jahre.

Bitte melden Sie sich für diese Online-Veranstaltung an. Anschließend erhalten Sie den Zugangslink zur Videoplattform BigBlueButton sowie alle weiteren Informationen. Bitte beachten Sie unsere Hinweise und Netiquette für die Teilnahme an Online-Veranstaltungen.

Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.

Abb.: Ansicht aus der digitalen Präsentation (Screenshot)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Andrea Woopen | Reihe: Programm plus | Treffpunkt: Videoplattform BigBlueButton | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 30.08.2026

Anmeldung
52949

Workshop

Do. 03. Sep. 2026
18:00 Uhr

Remote Island – Abenteuer Demokratie auf einer Insel

Erleben Sie das Raumspiel Remote Island! Dabei tauchen sie in ein „begehbares Computerspiel“ ein und stellen sich als Team gemeinsam den Herausforderungen:
Nach einer globalen Apokalypse auf einer Insel gestrandet, müssen die Spielenden selbstständig in Kleingruppen unterschiedliche Aufgaben bewältigen. In verschiedenen Themenräumen setzen sich die Teilnehmenden in spannenden Challanges damit auseinander, wie ein Zusammenleben auf Remote Island organisiert werden kann.

Im Inselrat diskutieren die Spielenden anschließend über ihre Ergebnisse und Positionen - und erstellen ihren eigenen Inselvertrag. In einer abschließenden Reflexionsphase werden die Erlebnisse und Erfahrungen aus dem Spiel mit den Lebenswelten der Teilnehmenden in Bezug gesetzt: Im Kleinen betrachten sie Entscheidungen in den Gruppen während des Spiels, im Großen die demokratischen Prozesse in der heutigen Gesellschaft.

 

Bitte beachten Sie, dass im Rahmen dieser Veranstaltung weder das ehemalige Hausgefängnis noch die Dauerausstellung besucht werden.

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bis eine Woche vorher. Die Veranstaltung findet nur bei insgesamt ausreichender Anzahl an Teilnehmenden statt. Im Falle einer Stornierung werden wir Sie rechtzeitig informieren.

Abb.: Remote Island, Foto: Nathan Ishar.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: László Kelemen | Reihe: Bildung für nachhaltige Entwicklung | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 27.08.2026

Anmeldung